Einträge im September 2007

Neues Spielzeug: ZEN Stone

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Seit einigen Jahren bin ich nun im Besitz einer Creative ZEN Jukebox. Das ist ein Festplatten-MP3-Player der ersten Generation. Mit 30 GB Speicherplatz ist er zwar sehr luxuriös, aber leider war Speicher damals noch deutlich schwerer, als heute. ;D De facto ist mir das Ding inzwischen einfach zu klobig.

Ich habe ein wenig überlegt und kam auf folgende Anforderungen, die ich an einen MP3-Player inzwischen habe:

  • Ausreichende Akkuleistung
  • Geringes Gewicht
  • Schön klein
  • Kann OGG und MP3 abspielen
  • Nicht zu teuer

So. Wenn man sich jetzt auf dem Markt mal umschaut, stellt man fest, dass die meisten Geräte deutlich kräftiger daherkommen. Vor allem sind die Displays mir ein Dorn im Auge. Ich will keine Videos auf dem Ding schauen…Display kostet nur unnötig Strom. Und ich habe festgestellt, dass ich nichtmal zum Song auswählen eine Anzeige brauche, weil ich sowieso immer nur auf Shuffle höre. Als kleine Zusatzbedingung habe ich ja noch, dass das Teil unter Linux funktionieren muss. Damit fallen alle neuen Geräte mit diesem lächerlichen Micro$oft-Emblem „Plays For Sure“ schonmal weg. Aber da die meisten anderen Player als Massenspeicher erkannt werden, ist das alles kein Problem.

Creative ZEN Stone

Nun…der langen Rede kurzer Sinn: Ich habe mich letztendlich für den ZEN Stone von Creative entschieden. Der kann zwar leider keine OGGs abspielen, aber ansonsten trifft er voll meine Anforderungen. Ich mag das Konzept. Mit 1 GB geht da für meinen Geschmack genug Musik drauf. Die Akkuleistung habe ich noch nicht getestet, dürfte aber ausreichend sein. Der Dateitransfer mit Linux ist super. Und für 35 Euro kann man wirklich nicht klagen. Das ist Technik, wie sie mir gefällt. ;)

Buchstöckchen

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Da hat mir Rari doch glatt ein Stück Holz an die Rübe geworfen. Nun gut…dann komme ich mal meiner bloggerischen Pflicht nach:

Liest Du gerne?
Definitiv. Nach Schlafen und Essen meine absolute Lieblingsbeschäftigung. ;)

Wenn ja, welches Genre?
Ausschließlich Fantasy. Das Vorhaben was anderes einzustreuen habe ich schon mehrfach wieder begraben. ;D

Dein letztes Buch hieß wie?
„Last of the Wilds“ von Trudi Canavan.

Würdest Du es weiter empfehlen?
Auf jeden Fall. Trudi Canavan schreibt herrlich und es macht enormen Spaß, der Entwicklung der Charaktere im Laufe der Geschichte zu folgen. Außerdem überrascht sie mit frischen Ideen, die man in der Form eher selten in Fantasy-Romanen findet.

Warum hast Du Dir genau dieses Buch zugelegt?
Weil es das zweite Teil einer Trilogie ist. Die Trilogie habe ich angefangen, weil mich vorher schon „The Black Magician Trilogy“ von der gleichen Autorin fasziniert hat.

Welches war das miserabelste Buch, dass Du je in der Hand hattest?
Abgesehen von einigen Büchern, die wir in der Schule lesen mussten, fand ich am furchtbarsten ein Buch mit dem Titel „Der Mann mit der Maske“, das mir mein Pfarrer zur Taufe geschenkt hat. Wenn er mir damit irgendwas sagen wollte, muss ich leider sagen, dass er gescheitert ist. Ich habe höchstens die Hälfte gelesen und es dann ganz tief im Regal verstaut… ;)

Bist Du ein Bücherquäler? Entsorgst Du z.B. die Schutzumschläge, machst Eselsohren oder besudelst die Seiten?
Höchstens aus Versehen. Ich lese relativ viel und brauche daher beständigen Nachschub. Da das trotz der günstigen Preise für Paperback-Ausgaben nicht ganz billig ist, versuche ich doch auf meine Bücher zu achten.

Was machst Du mit den Büchern, wenn Du sie gelesen hast?
Sie kommen ordentlich aufgereiht in mein Bücherregal. Also eigentlich. Hier in Tübingen kommen sie nur „ins Regal“, da mein eigentliches Bücherregal in Dresden steht. ;) Aber auf jeden Fall werden sie aufgehoben. Fast ein wenig wie Trophäen. Aber ich plane durchaus, die eine oder andere Buchreihe nochmal zu lesen.

So…nun muss ich das Ding wohl noch weiterschmeißen. Na ok. ;) Die Ehre reiche ich weiter an Maike und Matthias (in der Hoffnung seinem Blog ein wenig Leben einzuhauchen *g*).

Miese Abendlaune

Studium 2 Kommentare »

Es ist nicht zu fassen. Jetzt studiere ich hier schon zwei Jahre und kann mich immer wieder aufs neue über die mangelnde Organisation aufregen. Das ist wirklich schlichtweg der Hammer. Ich warte jetzt seit vier Wochen auf eine Antwort meiner Fakultät auf einige Fragen bezüglich der Organisation des nächsten Semesters. Das kann ja wohl nicht wahr sein. Gehört habe ich in dieser Zeit rein garnichts. Mir drängt sich da glatt eine Frage auf:

Warum zum Geier muss ich hier 500 Euro pro Semester zahlen, wenn die Uni mir nichtmal garantieren kann, dass ich wenigstens die nötigen Grundlagen zur Verfügung gestellt kriege, um überhaupt zu studieren.

Es gibt seit ich hier bin immer wieder die Aussage, dass das Modulhandbuch, in dem wir nachschauen können, welche Vorlesungen für uns in Frage kommen, noch geschrieben werden muss. Wieso dauert sowas über zwei Jahre?

Am allermeisten nervt mich gerade aber an, dass die Kommunikation so unter aller Kanone ist. Wenn man nicht selber zig mal nachbohrt, dann wüsste keiner von uns überhaupt irgendwas darüber, was wir machen sollen. In meinen Augen ist die Uni zum Dienstleistungsunternehmen geworden, seit sie so viel Geld von jedem Studenten verlangt. Zeig mir mal einer ein solchen Unternehmen in der freien Wirtschaft, das sich mit so einem mickrigen Service länger als ein paar Monate halten kann. Irgendwas läuft hier komplett schief.

Und jetzt komm mir keiner damit, dass ich mich nicht aufregen soll. Das regt mich auf und vor allem will ich mich darüber aufregen, weil ich es ehrlich gesagt eine totale Frechheit finde.