Schmankerl für Musikliebhaber

Musik Ein Kommentar »

Vor einigen Wochen bin ich (wie genau weiß ich gar nicht mehr) über ein Youtube-Video gestolpert:

Ich war von dem Chor sofort total angetan und habe mir die restlichen Videos angesehen, die man von ihnen finden kann. Inzwischen habe ich mir ihre beiden Studioalben “Africa” und “Čudna noč” gekauft. Sie sind einfach genial gut. Es macht mir jede Menge Spaß den Songs zuzuhören. Man spürt die pure Lust an der Musik. Sehr angenehm ist auch die Mischung zwischen eigenen Arrangements bekannter Songs und (zumindest außerhalb Sloweniens) unbekannter Stücke. Mehr Informationen gibt es auf ihrer Homepage.

Dicke Empfehlung für alle Freunde gute Musik. Nach dem Anhören des Videos müsstet ihr eigentlich auch infiziert sein. :)

James Camerons “Avatar”

Filme Keine Kommentare »

Ich komme gerade aus dem Kino und will nur auf die Schnelle einen Tipp in die Blogosphäre streuen. Wenn ihr noch nicht wisst, was ihr an einem der kommenden Abende tun sollt, setzt euch ins Kino und schaut euch James Camerons “Avatar” an. Einer der beeindruckendsten Filme, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Neben faszinierenden Ideen und einer brillianten Umsetzung kann der Film auch mit einer fesselnden Story aufwarten. Unbedingt anschauen, am besten in 3D!

Achja: Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in das nächste Jahrzehnt!

Neue Ausstattung: Acer X3300

Technik Ein Kommentar »

Mir kam gerade so, dass ich hier eigentlich mal etwas über meine neue technische Ausstattung schreiben könnte. Vor einigen Wochen überkam mich der Wunsch nach etwas mehr Rechenleistung, da mein ThinkPad T60 zwar noch durchaus geeignet ist für alle Dinge, für die es geeignet sein sollte, aber als Desktoprechner doch eher ein wenig überfordert scheint. Also habe ich mich ein wenig umgesehen und festgestellt, dass mich der Hardware-Sektor mal wieder hoffnungslos abgehängt hat. Mir war klar, dass ich direkt etwas mehr ausgeben werde, anstatt an der falschen Stelle zu sparen und demnächst gleich wieder aufrüsten zu müssen.

Acer X3300

Acer X3300


Meine Anforderungen waren an sich relativ simpel:

  • Ausreichend Arbeitsspeicher
  • Ordentliche Leistung der CPU
  • Kleines Format, damit der Rechner auf dem Tisch stehen kann
  • HDMI-Anschluss, damit mein Monitor zur Geltung kommt
  • Grafikkarte, nicht onboard Chip

Insbesondere das kleine Format stellte sich als etwas schwierig heraus. Ich sehe aber eigentlich nicht ein, weswegen ich mir einen riesigen PC kaufen soll, wenn Handys, MP3-Player etc. immer kleiner werden. Ich bin nach einer Weile fündig geworden: Acer X3300. Eine Recherche hat ergeben, dass ich kaum auf den gleichen Preis komme, wenn ich mir die Komponenten selber zusammenstelle. Außerdem hätte es da auch keine Garantie dazugegeben. Zwei Nächte habe ich drüber geschlafen und mich dann entschieden das Geld zu investieren.

Inzwischen schnurrt die Kiste seit einigen Wochen brav vor sich hin und hält was sie verspricht. Das mitgelieferte Windows Vista musste einer Parallelinstallation von Ubuntu Linux und Windows 7 weichen. Letzteres ist für zukünftige Pläne installiert und wird derzeit nicht genutzt. Ich hatte mit Linux keinerlei Probleme. Alle Geräte werden korrekt erkannt und funktionieren astrein. Für die Grafikkarte habe ich den Herstellertreiber installiert, damit ich nicht auf die 3D-Beschleunigung verzichten muss. Hat mich ein paar Stunden gekostet, um herauszufinden, dass der standardmäßig auf “Underscan” steht, aber letztendlich stimmte dann auch das angezeigte Bild. Die Entscheidung war richtig und ich denke, dass ich von der Kiste eine ganze Weile nicht wieder abrücken werden muss. Diese Ausgabe war definitiv “nachhaltig”. ;)

Hier noch die Daten meines neuen Desktops, falls sie jemanden interessieren:

Monitor:
BenQ E2200HD, 22”
PC:
Acer X3300

  • AMD Phenom II X4 810
  • 8 GB RAM
  • ATI Radeon HD4650 1024 MB
  • 1 TB Festplatte
Keyboard:
Logitech diNovo Edge
“Maus”:
Logitech TrackMan Wheel

Rechtsextremes Ostdeutschland?

Politisch Keine Kommentare »

Nach langer Stille mal wieder ein Beitrag von mir und auch ganz untypisch mal ein wenig politisch:

Nachdem gestern bei der Landtagswahl die DVU aus dem Landtag in Brandenburg geflogen ist, richtet sich der Fokus wieder auf Sachsen, wo zum zweiten Mal in Folge eine rechtsextreme Partei (die NPD) in den Landtag eingezogen ist. Insbesondere nach den Wahlen ist das Geschrei nach dem “rechtsextremen Ostdeutschland” groß. Die entsprechenden verabscheuenswürdigen Parteien erhalten hier immer deutlich mehr Stimmen als im Rest der Bundesrepublik. Insbesondere aus der Sächsischen Schweiz hört man immer wieder Nachrichten über Nazi-Hochburgen etc.

Gestern war ich in der Sächsischen Schweiz unterwegs. Zuerst war ich schockiert über das massive Aufgebot an NPD-Wahlwerbung. Von jeder möglichen Stelle schrien mich die hässlichen schwarz-rot-weißen Plakate der NPD an. Die Sprüche darauf sind größtenteils so unglaublich unverschämt (”Wir sind das Volk!” hat mit rechtsextremem Gedankengut wirklich nichts zu tun) und widerlich, dass man wirklich Zweifel daran bekommt, ob Meinungsfreiheit für jeden wirklich eine gute Idee ist.

Anti-Wahlwerbung Plakat

Anti-Wahlwerbung Plakat

Umso mehr hat mich dann allerdings gefreut, als ich irgendwann das rechts gezeigte Plakat an einem Mast entdeckte, da sich davor eine Menschentraube gebildet hatte und darüber diskutierte. Da das Photo leider etwas ungünstig ist, hier der Text, der auf dem Plakat steht:

Entschuldigung für die aggressive Wahlwerbung in unserer Region, auch für uns ist dies eine Zumutung! Wir sind weltoffen und tolerant, unsere Region ist bunt. Dazu stehen wir! Einwohner, Gastgeber und Kirchgemeinden in der Sächsischen Schweiz.

Das kann ich voll nachvollziehen und auch nur bestätigen. Und es freut mich, dass der Mut gefunden wurde, um sich gegen das braune Pack aufzulehnen. Diese Kampagne ist auch nicht die einzige. Es gibt auch andere Plakataktionen, die deutlich zum Urnengang auffordern, eine bewusste Wahl gegen Rechts fordern etc.

In Brandenburg hat es bereits geklappt und die Rechtsextremen sind von der Bildfläche verschwunden. Ich hoffe, dass das Thema nun nicht in Vergessenheit gerät, in Brandenburg auch beim nächsten Mal niemand auf die wahnwitzige Idee kommt, dass Rechtsextremismus mehr tun würde als Probleme schaffen, und dass Sachsen sich daran ein Beispiel nimmt und bei der nächsten Gelegenheit die NPD zu ihrer Schwester DVU ins Aus befördert.

Ubuntu, Automount und Samba-Share

Ubuntu 3 Kommentare »

Auf meiner externen USB-Festplatte befindet sich ein Backup meiner Studiums-Daten. Da ich auf meinen beiden Notebooks an diesen Daten arbeite, würde ich gerne eine Möglichkeit haben, über das Netzwerk auf die Platte zuzugreifen. Dabei stand mir Ubuntu bisher ein wenig im Weg.

Anfangs hatte ich Probleme mit Samba und dem Anlegen von Netzwerk-Shares. Nach einiger Weile habe ich das Konzept der “Usershares” entdeckt, also Netzwerk-Shares, die User und nicht Root einrichten können. Erstaunlicherweise funktionieren die im Gegensatz zu den anderen auch auf Anhieb. Tolle Sache.

Das zweite Problem an der Sache war jetzt aber, dass Ubuntu beim Automount falsche Rechte gesetzt hat und damit der Share nicht funktionierte. Es gibt keine zentrale Einstellung für die Rechte, die in diesem Fall gesetzt werden. Daher musste ich einen anderen Ansatz wählen:

Durch das Definieren einer eigenen UDev-Regel konnte ich bewirken, dass der externen Festplatte eine eigene Device-Datei zugewiesen wird. Für diese lassen sich dann in der fstab feste Regeln für das Mounten definieren. Und außerdem wird dadurch das standardmäßige Automount auch unterbunden.

Ich habe vorrangig als Erinnerung für mich selber eine Zusammenfassung aufgeschrieben: Artikel im Wiki

Geholfen hat mir bei der Lösungsfindung wie so oft das Ubuntuusers Wiki.