So. Im Hintergrund arbeitet meine Galerie gerade an den 127 Photos, die ich in Polen geschossen habe, so dass ich jetzt eigentlich Zeit habe, ein wenig die letzten zwei Wochen zusammenzufassen:

MGI-Sommergrillen

MGI-Sommergrillen 2005

Ganz zu Anfang war ich ja wie erwähnt in Köln beim alljährlichen Treffen von mediengestalter.info. Ich hatte wohl die gemütlichste Anreise von allen, da mich mein Vater zum Flughafen chauffiert hat, ich nach 50 Minuten über den Wolken in Köln war und Sabrina mich dort freundlicher Weise abgeholt hat. (Danke nochmal!) Wir waren recht früh am eigentlichen Ziel und haben uns mit Minigolf die Zeit vertrieben bis langsam die nächsten eingetrudelt sind. Langsam wuchs auch die Anzahl der Zelte und mit der Zeit tauchte sogar ein Grill auf! ;D Um jetzt nicht weiter mit Details zu nerven, die sowieso nur die interessieren, die dort waren, und ich es für jene ja nicht wiederholen brauch: Wir haben drei Tage lang nett beisammen gesessen, viel gequatscht, alle außer mir haben ordentlich alkoholische Getränke vernichtet und es hat eine Menge Spaß gemacht. Jetzt habe ich vor allem zu einigen Nicknames auch mal ein Gesicht. *G* Leider habe ich dort einige Leute vermisst, die ich mir gewünscht hatte mal kennenzulernen.
Nächstes Jahr vielleicht, wenn ich es dann wieder schaffe zu kommen.

Eine Anmerkung noch zu den Bildern (Serverstatus: Serverstatus): Mein Akku hat leider etwas rumgelahmt und ich musste desöfteren schnell abdrücken, da Personen zum Weglaufen etc. neigen. ;o) Die Qualität ist nicht wirklich berauschend, aber man kann erkennen, dass es lustig war.

Masuren-Tour
Direkt im Anschluss an das Sommergrillen bin ich für 12 Tage mit einem Freund und vier Freundinnen nach Polen in die Masuren gefahren. Dazu möchte ich ein klein wenig mehr erzählen:

Unsere Kanus mit Gepäck

Wir sind über Berlin und Poznan nach Olstyn gefahren und haben dort eine Nacht in einer Jugendherberge verbracht. Am nächsten Tag hat uns direkt das polnische Wetter mit einem gewaltigen Regenguss begrüßt, der aber zum Glück letztentlich nur einer von sehr wenigen war. Unserem ohnehin wasserdicht verpackten Gepäck war das auch egal. ;o) Mit dem Zug ging es zu unserem Startort: Sorkwity. In den drei Kanus, die wir gemietet haben, war glücklicherweise reichlich Platz für unser Gepäck und wir konnten langsam loslegen und uns im Umgang mit den Booten üben.

Bald nach den herrlichen von Bäumen gesäumten und mit Teichrosen bedeckten Seen mussten wir einen schmaclen Kanal bewältigen, der etwas an Niedrigwasser litt und wir mussten die Boote eine Weile hinter uns her ziehen, was aber durchaus eine angenehme Abwechslung darstellte, da das Wasser durch das herrliche Wetter angenehm aufgeheizt war.

Unsere Zelte

Nun kam sie auf uns zu: Die erste Nacht im Zelt. Eigentlich funktionierte die ganze Aktion erstaunlich gut. ;o) Die Mädels hatten auch irgendwie ausgeknobelt, wer den Zonk hat und neben mir liegen muss. *gg* Vier Leute im Drei-Mann-Zelt ist zwar eine recht seltsame Sache, aber wir haben es 10 Tage durchgezogen. ;o)

Ich will jetzt nicht Tag für Tag weiterberichten, sondern nur einige Dinge hervorheben:

Wir haben schnell die Einkaufsmöglichkeiten ins Herz geschlossen, da man in den polnischen „Tante-Emma-Läden“ alles bekommt, was man zum Überleben braucht und das für extrem wenig Geld. (Brot, Käse, Wurst, Brotaufstrich, … für umgerechnet nicht ganz 10 Euro…) In jedem kleineren Örtchen findet sich so ein Shop und wir haben nie für mehr als 2 Tage eingekauft, damit nichts verkommt.

Das Wetter war die gesamte eigentlich fast immer bombig bis auf einige kleinere Regenphasen, die wir aber auch gut überstanden haben. Am vorletzten Tag kam ein kleines Unwetter auf, das uns mit Wellen und Wind das Paddeln ein wenig erschwerte. ;o) Aber letztendlich haben wir auch das geschafft.

Der Kontakt zur einheimischen Bevölkerung hielt sich ein wenig in Grenzen, da wir oft Deutsche getroffen haben und sich die letzten Tage sogar ein Dresdner unserem Grüppchen angeschlossen hat, da er alleine unterwegs war. In der zweiten Woche haben wir einmal auf dem Versammlungsplatz der örtlichen Dorfjugend gezeltet, was uns nach einigen Problemen einen netten Abend an einem enormen Lagerfeuer mit Würstchen am Spieß etc. bereitete. Kurz vor unserem Ziel hat an unserem Platz ein Segelboot festgemacht, mit deren Crew wir einen wirklich netten Abend mit Akkordeonmusik, Lagerfeuerromantik etc. verbracht haben. ;o)

Alles in Allem kann man wirklich sagen, dass es ein toller Urlaub war, wir viel gesehen und kennengelernt haben und die dicke Empfehlung rausgehen muss, dass sich eine Paddeltour durch die Masuren wirklich lohnt.

(Bilder habe ich, wie gesagt, auch eine ganze Menge gemacht, aber die muss ich noch aufbereiten etc. und werde die dann hier nachreichen. *G*)